Den Parkettboden renovieren oder ersetzen

Den Parkettboden renovieren oder ersetzen

06.02.2020

Parkett ist ein relativ natürlicher und langlebiger Bodenbelag, welcher sich meist auch sehr gut sanieren lässt. Beschädigte Stellen können ausgebessert oder vollständig ersetzt werden, abhängig von der Höhe der Schäden. Die Restaurierung des Parkettbodens ist abhängig von der Dicke der Parketten beziehungsweise bei mehrschichtigem Parkett von der Dicke der Deckschicht. Massivparkett kann beispielsweise vier bis acht mal abgeschliffen werden, da beim Abschleifen etwa 0,5 mm entfernt werden. Mehrschichtparkett kann eine Laufschicht von bis zu 6 mm haben, dies gilt es beim Kauf zu bedenken. Von einer Parkettsanierung spricht man, wenn beschädigte Teile getauscht, der Boden geschliffen und anschließend versiegelt wird. Durch die Versiegelung wird der Boden mit Lack, Öl oder Wachs vor Schäden geschützt.

Parkett austauschen oder ersetzen?

Den Parkettboden ersetzen

Wurde der Parkettboden bereits mehrfach geschliffen, muss er ersetzt werden. Ob der alte Boden gänzlich beseitigt werden muss oder das neue Parkett direkt auf den alten Boden gelegt werden kann, muss mit einem Fachmann besprochen werden. Sollten die Schwellen in der Wohnung ein Darüberlegen zulassen, kann der alte Bodenbelag als zusätzliche Schall- und Wärmeisolierung dienen und man erspart sich die Sanierung des Estrichs.

Den Parkettboden renovieren

Die Renovierung des Parkettbodens ist für alle Holzarten ähnlich und hängt hauptsächlich vom Zustand des Bodens und wie oft dieser bereits geschliffen wurde ab. Um dies zu beurteilen, ist es ratsam einen Experten hinzuzuziehen. Dieser kann am besten entscheiden, ob und welche Teile getauscht werden müssen. Falls sich einzelne Parketten lösen, müssen diese neu verklebt oder getauscht werden. Danach kann mit dem Abschleifen begonnen werden, wobei die obere Lackschicht sowie Oberflächenschäden, wie Kratzer und Dellen, entfernt werden. Sind die vorhandenen Schäden zu groß, um durch das Abschleifen entfernt zu werden, müssen entsprechende Stellen gekittet werden. Ebenfalls werden Spalten und Fugen, welche als Folge längeren Gebrauchs und durch Änderung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit entstehen können, entsprechend verkittet und mit Holzstaub abgedeckt, um sie optisch anzupassen. Sobald alle Schäden ausgebessert sind, kann mit der Versiegelung begonnen werden. Dabei wird meist ein Grundierungslack und danach eine finale Lackschicht aufgetragen. Bei der Sanierung des Parkettbodens müssen gegebenenfalls auch die Sesselleisten ersetzt werden. Der Lack erreicht seine endgültige Härte nach sieben bis zehn Tagen und kann dann in seiner endgültigen Pracht genutzt werden.

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