Sonnenschutz als Regenschutz?
10.08.2021

Wer kennt es nicht, wenn man gemütlich im Freien beisammen sitzt, gerade war es noch strahlend schön und im nächsten Augenblick beginnt es zu regnen? Kein Problem, wenn man ohnehin unter der Markise oder dem Sonnensegel sitzt - oder doch? Im Folgenden geben wir einige Hinweise, worauf man achten sollte, wenn man einen Sonnenschutz als Schutz vor Regen nutzt.

Sonnenschutz und Feuchtigkeit – darauf sollten Sie achten

Übliche Arten von Sonnenschutz, wie beispielsweise Sonnensegel, Markisen oder Sonnenschirme sind prinzipiell nicht für die dauerhafte Nutzung bei Regen ausgelegt. Die verwendeten Textilien sind meist dünn, leicht und durchlässig, was im Fall von Wind durchwegs wünschenswert sein kann, da dann die Windkräfte dem Sonnenschutz weniger anhaben können. Ebenso kann Wasser einfach passieren und es kommt zu keinen Wasseransammlungen auf dem Stoff. Beliebt sind andererseits aber auch wasserabweisende Stoffe, welche einem gewissen Maß an Regen standhalten können. Diese Textilien sind entweder aufgrund des Materials feuchtigkeitsabweisend oder, weil diese entsprechend imprägniert wurden. In vielen Fällen ist auch eine nachträgliche Imprägnierung möglich, welche bei Verwendung hochwertiger Imprägniermittel durchwegs wirkungsvoll sein kann.

Egal aber, ob Markise oder Sonnensegel, bei sehr starken Regenfällen, sollten diese eingefahren oder abgenommen werden, da es ansonsten zu Schäden an der Konstruktion oder am Stoff selbst kommen kann. Stehendes Wasser kann zudem zu ausgebeulten Stellen im Textil, zu Algenbewuchs oder unschönen Flecken führen. Wird beispielsweise eine Markise bei leichtem Regen weiterverwendet und im nassen Zustand eingefahren, sollte sicher gestellt werden, dass diese unmittelbar nach dem Regen zum Trocknen wieder ausgefahren wird, um Flecken und Schimmelbefall zu vermeiden. Moderne Markisen können mit Regensensoren ausgestattet sein, welche ein automatisches Einfahren ermöglichen.

Im Allgemeinen sind moderne Sonnenschutz-Textilien jedoch darauf ausgelegt, einem gewissen Maß unterschiedlicher Witterungseinflüsse standzuhalten und können demnach auch bei etwas Regen ein Draußensitzen weiter gewährleisten. Wichtig ist jedenfalls, dass Wasseransammlungen vermieden werden, der Stoff unmittelbar nach dem Regenschauer wieder trocknen kann und die Konstruktion vor starkem Sturm geschützt wird. Eine regelmäßige Reinigung und Pflege der Textilien und der Konstruktion können zu einer erhöhten Lebensdauer des Sonnenschutzes beitragen. Man sollte jedoch die Herstellerangaben genau beachten und nur geeignete Reinigungsmittel verwenden.

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